Mein Leben und das Backen...

Mein Leben und das Backen...

Nicht nur das Backen alleine macht Spaß - das Gebackene mit anderen zu teilen ist die größte Freude!

Montag, 16. Juli 2012

Mein erstes Mal...

... mit selbstgemachtem Fondant:-)

Jetzt ist der Deal perfekt... Sonja von The whitest cake alive hat sich an Macarons getraut und ich mich an den Fondant. Selbstgemacht versteht sich. Man muss dazu sagen, ich habe davor noch nicht mal mit gekauftem Fondant gearbeitet.

Dabei hat mir das Buch von "Bettina Schliephake-Burchard geholfen: Betty´s Sugar Dreams Motivtorten" geholfen.


Der erste Versuch ist mächtig schief gelaufen. Der Fondant war einfach zu flüssig. Entweder hätte ich mehr Puderzucker dazugeben sollen, oder ich hätte die Zutaten nicht in den warmen Topf zur Gelatine geben sollen, sondern andersrum.

Der Fondant eingewickelt...
Der Fondant nach 24 Stunden geöffnet










Dies habe ich im zweiten Versuch getan. Ich habe die erhitze Gelatine zu den restlichen Zutaten geben. Bei dem Versuch ist mir aber eine Menge Puderzucker übrig geblieben. Der Fondant wurde sehr hart. Ich habe einfach etwas Kokosfett (Palmin) dazugegeben und den rest mit der Hand geknetet (habe Handschuhe benutzt, da meine Hände sonst lila gewesen wären). Dann wurde es zu einer knetbaren Masse:-). Ich habe von dem Rezept nur 1/3 gemacht (siehe Foto). Also erhielt ich ca. 333g Fondant. Von diesen 333 g habe ich vorerst nur etwa 1/4 zu"Smettbo´s" verarbeitet.

Der gelungende Fondant in lila und eingepackt
Also ihr lieben, nicht beim ersten Mal aufgeben, sondern gerne ein zweites oder drittes Mal probieren... es lohnt sich. Ich bin mit meinem Ergebnis wirklich zufrieden ...

Zutaten für 1000 g Rollfondant:

1 Tüte Gelatinepulver oder 6 Blatt Gelatine
60 ml Wasser (keine Ahnung wozu die gebraucht werden, ich habs nicht benutzt)
120 ml Glukose- oder Zuckersirup
1/2 TL Zitronensäure
1 TL Glycerin
1 Prise Salz
900 g Puderzucker (gesiebt)

Zubereitung:

Wichtig: Es wird eine starke Küchenmaschine benötigt. Ich besitze eine Bosch MUM 4780.

Die Gelatine nach Packungsanleitung aufweichen bzw. anrühren und quellen lassen. Anschliessend wird die Gelatine kurz erhitzt, bis sie vollständig gelöst ist.

Glukose- oder Zuckersiruo, Glycerin, Zitronensäure und Salz mit der Gelatine vermengen (beim zweiten Versuch, der dann geklappt hat, habe ich die Gelatine zu den restlichen Zutaten gemischt, nicht andersrum. Also nicht mitkochen). Falls ihr eine große Menge farbigen Fondant herstellen wollt, könnt ihr die Farbpaste nach Wahl jetzt dazugeben und vermischen. Das erspart das spätere kneten.

Ein Driettel des Puderzuckers in die Schüssel der Rührmaschine sieben und in der Mitte eine Vertiefung drücken (ich habe den kompletten Puderzucker auf einmal gesiebt und nach und nach geteilt). Dahinein schüttet ihr denGelatinemix. Auf der langsamsten Stufe der Küchenmaschine wird nun die Mischung verrührt, bis alles vermengt ist. Nun das zweite Drittel des Puderzuckers auf die Masse sieben und solange wie möglich weiter rühren.

Bei Küchenmaschinen mit hoher Wattzahl könnt ihr das letzte Drittel auch mit der Maschine vermengen, ansonsten bietet sich die Hand-Variante an. Dazu das letzte Drittel Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben. Die vermengte Masse nun per Hand unterkneten, bis eine Masse entsteht die die Konsistenz von bastelknete (Kinderknete) hat. Solltet ihr noch Puderzucker übrig haben, so ist das nicht weiter schlimm.

Den fertigen Fondant luftdicht verpacken. Also in eine Frischhaltefolie (luftdicht) und anschließend nochmals in einen Zippbeutel tun. Diese Masse Fondant muss nun 1 Tag bei Zimmertemperatur ruhen. Ich habe nach Suse´s Tipp den Fondant in den Schrank gelegt.

Dieser Fondant kann 6 Monate im Kühlschrank gelagert werden. Vor der Verarbeitung sollte die Masse Zimmertemperatur haben.

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Mein Ergebnis




















Sehen die nicht schön aus? Als ich die Schmetterlinge ausgestochen hatte, habe ich Sie mit Kristall-Perlweiss Speisefarbenpulver angepinselt... daher schimmern die ein wenig:-) Den Pulver habe ich selbstverständlich von Diana empfohlen bekommen... Klasse Sache ...


Sonntag, 15. Juli 2012

Happy Birthday...

Oreo-Muffins

Mein kleiner, großer Bruder hat Geburtstag!
Dafür habe ich mich für die leckeren Oreo-Muffins entschieden.
Das Rezept habe ich von "Bambi backt"! Sie hat Oreo-Cupcakes gemacht...
Aber da meine Mama schon eine defftige Sahne-Trote macht, habe ich das Topping weggelassen.
Somit sind es bei mir Muffins ... :-)

Zutaten für 12 Stück:

12 OREO´s
140 g Mehl
100 g Zucker
1/2 TL Backpulver
120 ml Milch
4 EL zimmerwarme Butter
2 Eiweiß
1 TL Vanille-Extrakt (ich habe gemahlene Vanilleschote genommen)
1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierformen auslegen.

Als erstes die OREO-Kekshälten trennen. Am besten geht das mit einem scharfen Messer. Darauf achten, dass die eine Hälfte noch mit der OREO-Creme belegt ist (jeweils einen Keks mit der Creme nach oben in die Muffinform legen). Die andere Seite sollte nur aus Keks bestehen (diese grob zerkleinern).


Als nächstes das Mehl, den Backpulver und den Salz miteinander vermischen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem zucker cremig rühren. Nun den Vanille-Extrakt (oder so wie ich, gemahlene Vanilleschote) mit dem Eiweiß hinzugeben und mehrere Minuten schaumig rühren.

Jetzt die Mehlmischung und die Milch abwechselnd unterrühren. Die zerkleinerten Oreo-Kekse anschließend vorsichtig unterheben. Sonst werden die Kekse zu brösseln. 

Den Teig anschließend gleichmäßig in die Formen füllen. Etwa 17 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Zum abkühlen aus der Form nehmen.

 








Mein presönlicher Feedback:

Die Muffins schmecken Super und ich werde sie sicherlich nochmals backen. Da werde ich nur unter die OREO-Creme-Kekse einen kräftigen Tropfen Teig drunter tun. Den beim entfernen der Papierbackformen klebte das Papier am OREO-Keks...



Freitag, 13. Juli 2012

DER DEAL

Ich nehme die Herausforderung an :-)

Endlichen kommen die tollen Ausstecher zum Einsatz
Mit Sonja habe ich einen Deal:

Sie traut sich dieses Wochenende an Macarons und ich mich an Fondant! Wir beide schleichen schon zu lange an dem Thema herum... der Deal war also fällig:-).

Komme was wolle, am Sonntag, den 15.07.2012 um 20:00 Uhr müssen die Ergebnisse präsentiert werden... Also ich bin verdammt aufgeregt...

Montag, 9. Juli 2012

Americaner ... eine Kindheitserinnerung...

Mini-Amerikaner

Eine meiner ersten Backwerke:-))
Wer hat diese süßen Dinger den nicht gerne gegessen?

Also ich esse sie heute immer noch gerne und erinnere mich an eine schöne Kindheit...
Zutaten:

100 g Butter
100 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
1 Packung Puddingpulver
5 EL Milch
250 g Mehl
3 TL Backpulver
250 g Puderzucker
etwas Zitronensaft


Zubereitung:


Backofen auf ca. 200 Grad vorheizen
Die Butter und den Zucker in einer Schüssel schaumig rühren.
Den Vanillezucker, die Eier und den Salz hinzugeben und ebenfalls mit rühren. Anschließend das Puddingpulver, das Mehl, den Vanillezucker und den Backpulver vermischen und nach und nach hinzugeben und verquirlen.



Die Milch hinzugeben und erneut ca. 3 Minuten gut verquirlen, bis ein sähmiger Teig entstanden ist. Mit einem Löffel jeweils kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Ich empfehle ca. 8-10 pro Blech, da sie gut aufgehen.

Die Amerikaner 10-15 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.

250 g Puderzucker mit etwa 2 EL Wasser und 2 EL Zitronensaft vermengen und als Glasur (eventuell färben) auf die fertigen Amerikaner streichen. Anschließend nach belieben verzieren. Auf meinen hatte ich die Namen meiner Gäste...


Sonntag, 8. Juli 2012

Mini Marmorgugel ... Für den kleinen Hunger...

Mini-Marmor-Gugelhupf



Mit einem happs sind die im Mund :-)
Zutaten:
75 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Ei (L)
75 g Mehl
1 EL Kakao

Puderzucker 

(Eventuell Butter und Semmelbrösel für die Form)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Das Ei trennen. Das Eigelb zur Buttermasse hinzugeben. Das Eiweiß in der Zwischenzeit steif schlagen und 37,5 g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Eiweißmasse vorsichtig unter die Buttermasse heben. Nun nach und nach das Mehl unterheben. 

Als nächstes die Hälfte des Teigs abnehmen und mit dem Kakao vermischen. Zuerst den hellen und anschließend den dunklen Teig in die Form füllen. Mit einem Zahnstocher spiralförmig durch den Teig ziehen und die Oberfläche glatt ziehen. Maximal 3/4 füllen. 

Die Gugelhupfform im Backofen etwa 20 Minuten backen.

Info: Normalerweise fettet man die Form mit Butter ein und verteilt Semmelbrösel darin. Dies habe ich nicht getan. Die Mini-Guggelhupf haben sich aus meiner "Birkmann" Form auch so Super gelöst.




Montag, 2. Juli 2012

Schokoladen-Biscotti von "Cornelia Poletto"

Schokoladen-Biscotti mit Espresso

Der Teig ergibt ca. 50 Stück
Zutaten:

200 g Zartbitterkuvertüre
100 g Butter
2 Eier
200 g Zucker
1 Tasse abgekühlter Espresso (ca. 40 ml)
200 g Mehl
1 EL Kakao
1 Tl Backpulver
ca. 5 El gesiebter Puderzucker

Zubereitung:

Die Zartbitterkuvertüre (ich habe Biozartbitterschokolade mit 85% Kakaoanteil benutzt) fein hacken. Die Hälfte zur Seite stellen. Die andere Hälfte in einem Topf mit der Butter langsam zum schmelzen bringen.

In der Zwischenzeit die Eier und den Zucker hellgelb und cremig verrühren. Den Espresso und die geschmolzene Kuvertüre (oder 85% Zartbitterschokolade) unterrühren. Nun das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver vermischen und unter die Eimasse rühren.

Die restliche Hälfte der gehackten Zartbitterkuvertüre (85 % Zartbitterschokolade) vorsichtig unterheben. Den Teig insgesamt 4 Stunden kühl stellen.

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun mit einem Esslöffel eine kleine Portion abnehmen und zu einer Kugel formen (ca. 3 cm Durchmesser).

Den gesiebten Puderzucker auf einem Teller verteilen und die Kugeln darin wälzen. Anschliessen die Teigkugeln im Abstand von ca. 6 cm auf das Backblech legen. Die Biscottis gehen ganz schön auseinander:-).

Die Schokoladen-Biscottis auf der mittleren Schiene 12 Minuten backen. Abkühlen lassen und geniessen!


Sonntag, 1. Juli 2012

Marmor Cupcakes aus dem "Cupcake-Heaven-Wettbewerb"

Marmor-Cupcakes mit Vanille-Sahne-Topping

Ich wollte sie gar nicht hergeben... so lecker und zart sind sie...
Die tollen Cupcakes, habe ich für ein Grillfest gebacken... da ich einfach total auf Marmor-Kuchen etc stehe, war es für mich klar... es müssen auf jeden Fall Marmor-Cupcakes gebacken werden... da sind sie und ich bin überzeugt... euch werden die kleinen süßen auch verzaubern...


Für 12 Stück:



Cupcakes:
150 g Zucker
100 g Butter (weich)
1 Packungen Vanillezucker
3 Eier
150 g Mehl (gesiebt)
1 TL Backpulver
2 EL Kakao
100 ml Sahne

Topping:

400 ml Sahne
2 Packungen Vanillezucker
1 Packung Sahnesteif
1 EL Kakao
Schokoladenstreusel oder Schokocrispies
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze oder 150 Grad Umluft vorheizen.

Zubereitung:


Die weiche Butter mit dem Zucker und einer Packung Vanillezucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit 100 ml Sahne unter die Butter-Eier-Masse rühren.

Nun die Hälfte vom Teig auf die Papierformen verteilen. Die andere Hälfte mit dem Kakao vermischen. Jetzt den dunklen Teig auf den hellen Teig verteilen. Mit einer Gabel den Teig spiralförmig von oben nach unten ziehen, das es die berühmte Marmorform ergibt.

Auf der mittleren Schienen 20 Minuten backen.

Die 400 ml Sahne mit den zwei Vanillezucker-Packungen und der einen Packung Sahnesteif steif schlagen. Das Topping nun Dekorativ (ich persönlich benutze die Deko-Queen von Birkmann) auf die Cupcakes verteilen, mit etwas Kakao bestreuen und eventuell Schokoladenstreusel oder Schokocrispis als kleiner Hingucker oben drauf.