Mein Leben und das Backen...

Mein Leben und das Backen...

Nicht nur das Backen alleine macht Spaß - das Gebackene mit anderen zu teilen ist die größte Freude!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Traumstücke... der Hype seit 2013


Es ist so wahnsinnig, dass seit meiner ersten Veröffentlichung dieses Rezeptes jedes Jahr der Hype wieder los geht... Sie sind einfach auch zu gut, zu einfach und zu lecker :-). Bis heute ist es tatsächlich mein meist angeklicktes Rezept.


Heute habe ich auf Instagram nach dem #traumstücke gesucht und aktuell 467 Bilder dazu gefunden. Auch mit der anderen Schreibweise #traumstuecke sind es zwar "nur" 34 Bilder, aber immerhin... man kann es doch schon einen Hype nennen, oder?

Mittwoch, 21. September 2016

{Kuchen} Russicher Zupfkuchen aus Bayern


Ich musste etwas schmunzeln als ich im Buch **"Dahoam is Dahoam" ein Rezept für einen russischen Zupfkuchen entdeckt habe. Die Zutatenkombination klang so lecker, dass ich ihn einfach habe nachbacken müssen.

Jegliche Art von Käsekuchen könnte ich den ganzen Tag essen... geht dir bestimmt mit irgendeinem Kuchen genau so, oder?

Montag, 16. Mai 2016

{Backzutat} Vanillesalz

Selbermachen ist schon immer ein wichtiger Bestandteil in meiner Küche. Egal ob Sirup, Salz oder Zucker. Seit ich aber meinen neuen **2-in-1 Stabmixer von Philips besitze, kann ich erst recht nicht mehr damit aufhören. Es erleichtert tatsächlich so einiges. 

Wofür verwendet man Vanillesalz? Das erste Mal ist es mir in den Rezepten von **Cheesecakes, Pies & Tartes aufgefallen. Also warum nicht auch jedes andere Gebäck, dass Salz benötigt mit Vanillesalz verfeinern?

Sonntag, 6. März 2016

{Foodbloggercamp} Vanille Session mit Orangen-Vanille Panna Cotta {Madagascar/Papua Neuguinea}


Jetzt ist das Food Blogger Camp Reutlingen 2016 gerade mal eine Woche her und ich schwärme immer noch von all den Eindrücken. Es ist der Wahnsinn! So viele neue Leute, interessante Sessions und wundervolle Gespräche. 

In den zwei Tagen war es kaum möglich sich mit allen 60 Teilnehmern (plus Sponsoren) zu unterhalten. Die Zeit in den Sessions wurde ausgenutzt um sich auszutauschen und kennenzulernen. Es freut mich jetzt schon sehr, den ein oder anderen ganz bald wieder zu sehen. Den sooooo weit wohnen wir alle nicht auseinander. Wir haben alle eine große Leidenschaft die uns auf dem Barcamp wie eine kleine Familie hat fühlen lassen... das sollten wir so beibehalten! 

Samstag, 22. August 2015

{Backzutat} Ohne Vanillezucker geht einfach nichts...

... liebevolles, selbstgemachtes Vanillezucker!

Mit diesem Rezept kann ich immer wieder mit wenig Aufwand eine riesen Freude bereiten. Innerhalb von maximal 5 Minuten ist das tolle Vanillezucker fertig und verpackt. 

Meine Backfreude, Verwandte und Liebsten freuen sich immer wieder. Wer braucht den kein Vanillezucker zum backen :-)?

Montag, 28. April 2014

Kirsch-Vanille-Torte und Himbeere-Schoko-Torte...

... eine Hochzeit und zwei Torten!

Wenn die einzige Cousine in der näheren Umgebung den Mann fürs Leben gefunden hat, ist es für mich eine Ehre für die beiden die Hochzeitstorten zu backen. Für die standesamtliche Trauung im kleinen Kreis durfte ich eine kleine und große Torte backen. Da war für jeden der richtige Geschmack dabei...

Vor der Trauung habe ich die beiden Torten in der Burg abgeliefert, in der wir im Anschluss gemeinsam gefeiert haben. Eine herrliche Kulisse sag ich euch...

Zutaten:

Heller Biskuit (25 cm Durchmesser; Rezept zweimal machen):

* 4 Eier (getrennt)
* eine Prise Salz
* 150 g Zucker
* 125 g Mehl
* 1 TL Backpulver
* Zesten einer Biozitrone
* eine Vanilleschote

Dunkler Biskuit (15 cm Durchmesser):

* 4 Eier (getrennt)
* eine Prise Salz
* 150 g Zucker
* 125 g Mehl
* 1 TL Backpulver
* Zesten einer Biozitrone
* eine Vanilleschote
* 2-3 EL Kakaopulver

Vanillecreme:

* 250 g Frischkäse
* 230 ml Schlagsahne
* 1 Packung Sahnesteif
* gemahlene Vanille oder eine Vanilleschote 

Schokocreme:

* 250 g Frischkäse 
* 230 g Schlagsahne
* 1 Packung Sahnesteif
* 2-3 EL Kakao ungesüßt

Sonstiges:

etwa 300 g Himbeeren
etwa 300 g Kirschen
Himbeerkonfitüre
Kirschkonfitüre
eventuelle Dekoration


Tipp: Für die 15 cm Form reichen die Cremes je einmal. Für die 25 cm Form empfehle ich direkt die Zutaten zu verdoppeln. 


Den Schriftzug als Cake Topper habe ich mir *hier bei Casa di Falcone bestellt. Ein Unikat für jede Hochzeit... (Foto: Kirsch-Vanille-Torte)

(Foto: Himbeere-Schoko-Torte)

Zubereitung: 

Für den hellen Biskuit das Eiweiß mit dem Zucker und der Prise Salz cremig-steif rühren. Anschließend die Eigelbe, die Vanille und die Zitronenzesten dazurühren. Das Backpulver unter das Mehl mischen und mit einem Teigschaber unterheben. 

Für den dunklen Biskuit genau den gleichen Vorgang und nur zum Schluss den Kakao mit dem Teigschaber ebenfalls unterheben. 

Den Backofen auf 160 Umluft vorheizen. Ich benutze für meinen Biskuit immer die tollen Aluminium Backformen von Cynthia Barcomi. Da brauch ich nichts einfetten, oder Backpapier auslegen. Wer die nicht hat, also einfetten und Backpapier in der Form nicht vergessen :-). 

Ein Biskuit Rezept ist für jeweils zwei Böden a 25 cm Springform. Also den Teig halbieren und die erste Hälfte für 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, rausholen und komplett abkühlen lassen. Am besten auf das Kuchengitter Backpapier legen. Die zweite Hälfte genau so backen. 

Für die 15 cm Backform reicht das Rezept einmal. Der Teig reicht da für drei Böden.

Für die Cremes, den Frischkäse mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Anschließend die Sahne und das Sahnesteif dazugeben und solange verrühren, bis es eine feste creme ergibt. Kurz vorher die Vanille ODER den Kakao dazugeben. Je nachdem welchen Geschmack man möchte. 

Nun kommt es zum Biskuitböden stapeln. Auf den untersten Biskuit habe ich eine dünne Lage Konfitüre nach Wahl gestrichen. Darauf fingerbreit die Creme gleichmässig verteilt und die Frucht nach Wahl darin versunken. Den zweiten Boden nun vorsichtig darauf legen. Darauf kräftig Konfitüre nach Wahl darauf streichen und mit dem dritten Biskuitboden abschliessen. Nun die komplette Torte mit der übrigen Creme umstreichen. Mit einem Messer hat es bei mir super geklappt. 

Die Torten sollten für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Die Dekoration empfehle ich kurz vor dem servieren. 



Mein persönliches Fazit:

Für Torten braucht man Zeit und Geduld. Die hatte ich an diesem Abend zum Glück. Alles hat wunderbar geklappt und innerhalb von drei Stunden war alles fertig. Nervös war ich vor dem Anschnitt aber trotzdem. Erst als das problemlos überstanden war, bin ich locker geworden... Es kam aber noch besser. Das genialste Lob überhaupt: "Endlich eine Hochzeitstorte die auch schmeckt"! Ich bin fasst versunken in Stolz <3.

Dienstag, 19. November 2013

Zebrakuchen in Rot...

... Klappe die Zweite!

Und noch einmal muss ich erzählen, wie schusselig ich war meine Speicherkarte nicht einzusetzen und schön Fotos schießen ohne die Anzeige zu beachten das keine Speicherkarte eingesetzt ist. Deshalb hab habe ich diesen bezaubernden Kuchen zweimal gebacken und beides mal ist er hervorragend geworden. 

Es ist ein Rezept von der lieben Fräulein Klein... den ersten Kuchen hat meine Mama mit zur Arbeit nehmen dürfen. Den zweiten Kuchen habe ich zu meinem Geburtstag meinen Gästen serviert. Der kleinste hat ganze 4 Stücke verspeist. Das muss ja was heißen :-D.

Zutaten:

4 Eier (getrennt)
220 g Zucker
3 TL (oder ein Päckchen) Vanillezucker
200 ml Ol (z. B. Sonnenblumenöl)
100 ml Buttermilch
300 g Mehl (gesiebt)
1 TL Backpulver

2 EL Nutella
1 TL Vanilleextrakt
Lebensmittelfarbe (z. B. Rot)

Dunkle Kuchenglasur
Herz-Dekostreusel



Zubereitung:

Die Eier bitte trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Ich mache das gerne in der Küchenmaschine, dann kann ich nebenher die restlichen Zutaten vorbereiten. 

Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Zwischenzeit mit dem Handmixer cremig rühren. Das Öl nach und nach dazugeben und kräftig verrühren. 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter die Ei-Öl-Masse rühren. Die Buttermilch dazu rühren. 

Das geschlagene Eiweiß nun vorsichtig unterheben. Lasst euch da ein wenig Zeit. Wenn ihr hier zu kräftig unterrührt, geht die gute Luft wieder raus.

Den Teig nun in 3 gleich große Portionen teilen. Ich habe jeweils ein riesen Löffel in 3 verschiedene Suppenteller gefüllt, bis der Teig aufgeteilt war. Hat beides Mal genau hingehauen.

Das eine Drittel mit der Nutella verrühren, das andere Drittel mit den Vanilleextrakt und das letzte Drittel mit der Lebensmittelfarbe. Von der Lebensmittelfarbe (Wilton) habe ich 3 Zahnstocher-Spitzen dazugegeben. Beim Backen bleicht die Farbe gerne aus (Fräulein Klein sagt genau das Gegenteil :-)).

Meine Aluminiumbackform (Durchmesser 25 cm, das Rezept sagt eine 20 cm Durchmesser Form die ich leider nicht habe) muss man weder einfetten, noch mit Backpapier auslegen. Wer keine Alubackform hat sollte das bitte tun. 

Nun ist Geduld und Zeit angesagt. Ich habe mit Nutella begonnen und davon genau einen EL in die Mitte der Springform tropfen lassen. Ich habe ein wenig mit einem zweiten EL nachgeholfen und den Teig langsam vom EL runtergeschoben. Genau darauf (mittig) einen EL vom Vanilleteig tropfen lassen und als drittes den roten Teig. Und diese Reihenfolge genau so beibehalten und immer die selben Schritte befolgen, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Springform nicht schütteln, wackeln oder glattstreichen. Der Teig verläuft sich von ganz alleine. 

Den Kuchen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 45 bis 50 Minuten backen. Mit einer Stechprobe ist man hier auf der sicheren Seite. In einer 25 Durchmesser Springform hat der Kuchen 45 Minuten gebraucht. 

Nach dem Backen den Kuchen in der Form auskühlen lassen und erst danach aus der Form lösen.

In der Zwischenzeit lässt sich super die Kuchenglasur vorbereiten. Diese ganz einfach nach Anleitung im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen giessen. Etwa 2 bis 3 Minuten warten und dann die Herz-Dekostreusel darauf verteilen. Verteilst Du die Dekoration zu früh, versinkt sie in der Glasur.


Mein persönliches Fazit:

Zweimal gebacken und zweimal prima gelungen. Der Backtest ist also erfolgreich abgeschlossen und geschmeckt hat er auch noch. Es war der erste Kuchen an meinem Geburtstag der aufgegessen war.


Das Rezept ist aus dem ersten Buch (HIER habe ich es vorgestellt) von Yvonne Bauer (alias Fräulein Klein). Ich bin froh dieses Buch in meinem Bücherregal stehen zu haben:

 

Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Sonntag, 22. September 2013

Rugalach...

... mit Schokoladen-Walnuss-Füllung!
 
Wieder einmal ein Rezept aus Cynthia Barcomis Buch "I Love Baking". Es ist eigentlich das erste Buch zu dem ich instinktiv greife, wenn ich etwas backen möchte und noch keine Idee habe.
 
Das schöne Gitter kam mit meiner aktuellen Bestellung bei Casa di Falcone.

Die Rugalach durfte ich diesmal zu einer Hochzeit beisteuern und freue mich, wie gut sie doch angekommen sind.

Zutaten:

* 280 g Mehl (gesiebt)
* 30 g Puderzucker (gesiebt)
* 1/4 TL Salz
* 1/2 TL Vanillepulver (gemahlene Vanille)
* 230 g Butter (gewürfelt)
* 230 g Frischkäse
* 1/2 TL Zitronensaft

* 50 g Walnüsse (gehackt)
* 150 g Zartbitterschokolade (gehackt)
* 50 g Zucker
* 1/2 TL Zimt

* Puderzucker zum bestäuben


Zubereitung:

Das Mehl, den Puderzucker, das Salz und die gemahlene Vanille in einer Schüssel mischen.

Die Butter und den Frischkäse zur Mehlmasse geben und mit dem Handmixer krümelig kneten lassen. Den Zitronensaft nun dazugeben und anschließend mit einer Gabel so lange vermischen, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz und schnell durchkneten, damit das Fett nicht schmilzt. Den Teig nun in 4 gleichgroße Stücke teilen, zu einer Scheibe formen und getrennt in Frischhaltefolie geben. Die Teigscheiben mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank (dort halten sie sich auch ein paar Tage, kann man also auch super vorbereiten) geben.

Für die Füllung die Walnüsse, die Zartbitterschokolade, den Zucker und den Zimt miteinander vermischen. So schnell geht das :-).

Den Backofen auf 185 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jede einzelne Teigscheibe (nacheinander) auf etwa 26 cm Durchmesser auf 2 mm ausrollen. Auf meiner Teigunterlage sind Kreise gebildet, die den Durchmesser anzeigen, was sehr praktisch ist.

Den Teigkreis zuerst in vier Teile schneiden (einmal waagrecht und einmal senkrecht). Anschließen aus jedem viertel noch einmal zwei Teile schneiden. Zusammen erhält man aus jeder Scheibe 12 Teile.

In die einzelnen Teile jeweils 1 Teelöffel der Schoko-Walnuss-Mischung geben und von der breiten Seite her einrollen.

Der Teig reicht für genau 48 Stück, bei mir hat es für genau zwei volle Backbleche gereicht.

Die Röllchen nun etwa 10-15 Backen, bis sie eine goldbraune Farbe annehmen. Danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


Mein persönliches Fazit:

Das ich ein riesen Cynthia Barcomi Fan bin, ist kein Geheimnis mehr. Ihre Bücher, ihre Rezepte und ihre Backformen sind einfach ein Traum. Genau so ist dieses Rezept wieder ein Favorit, den ich habe es nicht zum ersten Mal gebacken:-). Man kann es super zwischendurch naschen, sie sind mit einem Happen im Mund und verschenken lassen sie sich auch.

In Cynthias Backbuch "I Love Baking" sind Schritt für Schritt Bilder vorhanden, was dazu führt, dass man nicht mal lesen muss wie es gerollt wird.




Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Sonntag, 11. August 2013

Traumstücke...


Beim Food-Photographie-Workshop von Marylicious hat die liebe Nancy von samtundsahne die leckeren Traumstücke gebacken. Da habe ich ihr direkt versprochen, sie nachzubacken. Das habe ich nun getan und meiner Familie eine kleine Überraschung gemacht. 

Sonntag, 10. März 2013

Vanille Cupakes

Vanille Sponge mit Vanille Topping...
 
 
Doppelt schmeckt Vanille einfach genial. Yummi Vanille. Davon krieg ich ehrlich nie genug. Für den 30sten Geburtstag eines sehr guten Freundes durfte ich diese Vanille Cupcakes mitbringen. Ratz Fatz waren sie weg... 12 Stück waren wohl doch zu wenig:-). Das merke ich mir fürs nächste Mal.

Die tollen "Alles Gute zum Geburtstag" Kleber habe ich mit bei Casa di Falcone bestellt. Total passend zu den Papierförmchen, die ich schon zu Hause hatte.

Zutaten:

Für den Vanillesirup:

80 g Feiner oder sehr feiner Zucker
1 Vanilleschote (ganz nicht geschnitten)
100 ml Wasser

Für den Vanillepudding:

430 ml Schlagsahne
70 g Feiner oder sehr feiner Zucker
6 TL Vanillezucker
50 g Speisestärke
1 Eigelb

Für das Topping:

500 g Mascarpone
10 EL Sirup (ich habe den ganzen Sirup genommen)
3 TL Vanillezucker
Puderzucker nach belieben

Als Deko habe ich gemahlene Vanille verwendet

Für den Teig:

4 Eier (Größe S)
170 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL geriebene Zitronenschale
3 TL Vanillezucker
40 g Sauerrahm
45 ml Sonnenblumenöl
170 g gesiebtes Mehl
1 TL Backpulver


Zubereitung:

Für den Vanillesirup, der fürs Topping benötigt wird den Zucker, die Vanilleschote und das Wasser in einem Topf etwa 5 Minuten aufkochen. Solange bis sich dás Zucker komplett gelöst hat. Danach einen Deckel drauf geben und über Nacht ziehen lassen. Anschliessend das Sirup durch einen Sieb lassen.

Für den Vanillepudding den Zucker, den Vanillezucker und etwa 350 ml Schlagsahne aufkochen. In der Zwischenzeit die restliche Schlagsahne, die Speisestärke und das Eigelb glatt verrühren. Es dürfen keine Klumpen bleiben. Diese Mischung nun in die aufgekochte Sahne einrühren, einmal kurz mitkochen, dann vom Herd nehmen und kräftig weiterrühren. Immer rühren, rühren, rühren:-). Pudding ist sehr empfindlich. Ich habe meinen Pudding im Topf auskühlen lassen und so über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Du kannst es aber auch in eine andere Schüssel giessen. Dabei solltest Du nur die Höhe der Schüssel beachten, da nachher noch die Mascarpone und der Vanillesirup dazu kommt und durchgemixt wird.

Am nächsten Tag, den Pudding etwa 30 Sekunden mixen. Damit es cremig wird. Nun die Mascarpone dazugeben und nochmal etwa 15 Sekunden mixen. Den Sirup und den Vanillezucker dazugeben und nochmal mixen. Wem ein wenig süße fehlt, kann nach blieben nun gesiebtes Puderzucker unterheben. Ich habe 2 EL dazugegeben, obwohl es auch ohne schon sehr lecker schmeckt. War einfach neugierig:-).

So und nun zum Teig: Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierformen auslegen.

Die Eier, den Zucker, den Salz, die gerieben Zitronenschale und den Vanillezucker mit der Küchemaschine (oder dem Mixer) schaumig schlagen. Das kann so etwa 4-5 Minuten dauern. Den Sauerrahm und das Öl dazugeben und weiter rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Sonst geht die Luft wieder raus.  

Die Muffinformen gleichmässig mit dem Teig füllen und etwa 30 Minuten backen. Meine Muffins sind förmlich explodiert im Ofen:-).

Die Muffins abkühlen lassen und das Topping mit einer Sterntülle aufdressieren. Von aussen nach innen.


Mein persönliches Fazit:

Das Rezept ist zwar etwas aufwenig, da man einiges schon am Vortag vorbereiten muss. Aber es lohnt sich. Es schmeckt herrlich. Das leckere und nicht zu deftige Mascarpone-Pudding Topping ist sooo genial. Schon immer war ich auf der Suche nach einer Option zu den Buttercreme Toppings. 

Ich habe zu einem 30sten Geburtstag drei verschiedene Muffins/Cupcakes mitgebracht. Diese Vanille Cupcakes waren als erstes weg. Es gab tolle Komplimente. Das hat mich natürlich megaaaa gefreut. Jetzt freue ich mich umso mehr weitere Rezepte aus dem Buch "130 Gramm Liebe von Cupcakes Wien" auszuprobieren.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Vanillekipferl

Vanillekiperl
 
 
Zutaten:

* 2 Vanilleschoten (beim nächsten mal nehme ich 3)
* 140 g weiche Butter
* 70 g feiner Zucker
* 1 Eigelb (größe M)
* 50 g Speisestärke
* 120 g Mehl
* 70 g gemahlene Mandeln
* 80 g Puderzucker
* 1-2 EL Bourbon-Vanillezucker


Zubereitung:

Die Vanilleschoten längs halbieren und das Mark vorsichtig herauskratzen. Die Butter, den Zucker, das Eigelb, die Prise Salz und das Vanillemark mit dem Schneebesen der Küchenmaschine 4 Minuten schaumig rühren.

Die Speisestärke und das Mehl sieben. Die Mehl-Mischung und die Mandeln nun dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig nun in 6-8 gleich große Stücke teilen. Ich habe eine Teigschaberportion genommen:-). Die Teigstücke dann jeweils in 30 cm lange Rollen formen und in die Klarsichtfolie wickeln. Etwa 1 Stunde kaltstellen.

Die Rollen jeweils in 5 gleichmäßige Teile schneiden (6 Zentimeter) und zu Kipferl formen. Auf ein Blech mit Backpapier ausgelegt geben und abgedeckt (mit Klarsichtfolie geht das ganz gut) nochmals 30 Minuten kalt stellen.

Nun im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 10-12 Minuten backen. Due Kipferl aus dem Ofen nehmen sobald die spitzen braun werden.

Den Puderzucker mit dem Vanillezucker mischen. Die lauwarmen Kipferl darin wälzen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.


Mein persönliches Fazit:

Eigentloch wollte ich die Vanillekipferl ja alle verschenken. Keine Chance. Die machen so süchtig. Nur schmecken sie mit den 2 Vanilleschoten für meinen Geschmack noch zu wenig nach Vanille. Deshalb nehme ich beim nächsten Mal 3 Schoten. Dann werden sie perfekt!

Donnerstag, 29. November 2012

Crinkle Cookies

Crinkle Cookies von Annik Wecker


Zutaten:

* 60 g Butter
* 220 g Schokolade (70 % Kakaoanteil)
* 100 g Zucker
* 2 Eier
* 1/4 TL gemahlene Vanille (Dr. Oetker)
* 200 g Mehl
* 1/4 TL Salz
* 1/2 TL Backin Backpulver
* 100 g Puderzucker


Zubereitung:

Die Butter und die Schokolade in eine Metallschüssel geben und über dem Wasserbad schmelzen. Wenn alles geschmolzen ist, die Metallschüssel herunternehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Den Zucker mit den Eiern verrühren, bis eine helle Creme entstanden ist.

Die Vanille und die abgekühlte Schokoladenmischung in die Zucker-Ei-Mischung einrühren.

Das Mehl, das Salz und das Backpulver vermischen und unterheben. Das alles abgedeckt 2 Stunden oder über Nacht (bis zu 4 Tage) im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Dann den Puderzucker auf einen Teller sieben. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, in Puderzucker wälzen und auf das Backpapier legen. Auf mittlerer Schiene etwa 8-10 Minuten backen. Herausnehmen und komplett abkühlen lassen.


Mein persönliches Fazit:

Sau lecker! Sau einfach! Sau schokoladig! Was braucht Frau mehr? Das einzige Problem, woran ich selber schuld war: Meine walnussgroße Kugeln waren etwas größer als eine Walnuss:-) Daher hat sich auch die Backdauer verlängert.

Das Rezept ist aus Annik Weckers "Kleine Süße Sachen" vom Dorling Kindersley Verlag!

Die leckeren Crinkle Cookies habe ich meinen Geburtstagsgästen schön verpackt von Casa di Falcone als kleines "Give Away" mit nach Hause gegeben.

Montag, 1. Oktober 2012

Vanille Biskuit Törtchen

Vanille-Biskuit-Törtchen
Einfach und Lecker:-)

Nach dem Rezept aus der aktuellen
Essen & Trinken Für jeden Tag (Nr. 10/2012)

Zutaten:

Für den Bisuit:

3 Eier
125 g Zucker + 2 EL
75 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Messerspitze Backpulver
1 Glas Orangensaft
50 g Vollmilchglasur
50 g Zartbitterkuvertüre

Für den Vanillepudding:

400 ml Milch
100 ml Schlagsahne
60 g Zucker
1 Packung Vanillepuddingpulver

Backpapier
Dessertring (Durchmesser ca. 7,0 cm)


Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Für den Biskuit die Eier sorgfältig trennen. Den Eiweiß steif schlagen und nach und nach den Zucker (125 g) einrieseln lassen. Das Eigelb mit einer Gabel verquirlen und zu dem Eischnee geben. Etwa 1 Minute auf höchster Stufe weiterrühren.

Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver auf die Eimasse sieben. Mit einem Teigschaber vorsichtig unterziehen. Wenn du zu schnell rührst, fällt die aufgeschlagene Masse in sich zusammen. Wenn es klumpen sollte einfach mit dem Knethacken auf niedrigster Stufe so lange rühren bis die Klumpen weg sind. Eventuell auch auf 2ter Stufe. Zumindest nicht all zu schnell. 

Ein Backblech (ca. 35 x 40 cm) mit Backpapier auslegen. Die Biskuitmasse gleichmäßig auf das Blech verteilen. Etwa 10 Minuten backen.

Den noch heißen Biskuit direkt auf einen mit Zucker (die 2 EL) bestreutes Küchentuch stürzen. Das Backpapier mit etwas kaltem Wasser anpinseln und abziehen. Durch das kalte Wasser geht es besser und einfacher.

Nachdem der Teig komplett abgekühlt ist, mit einem Dessertring (Durchmesser etwa 7,0 cm) runde Kreise ausstechen. Ich habe 14 Stück daraus gestochen. Jeden Taler mit 2 TL Orangensaft beträufeln.

Für den Vanillepudding die Milch aufkochen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker und dem Vanillepulver verrühren. Die Milch von der Kochstelle nehmen und die Sahnemischung einrühren. Den Pudding unter rühren (Schneebesen) mindestens 1 Minute kochen. Also wieder auf die Herdplatte stellen. Die kann man aber schon ausschalten.

Den Topf mit dem Pudding in ein kaltes Wasserbad stellen und gelegentlich rühren (jede 1,5 Minuten 3 Mal). Das kalte Wasser wird auch mal warm. Also einfach ausgiessen und kaltes Wasser nachgiessen.

Die Schokolade und die Glasur in einem Wasserbad zum schmelzen bringen. Die Hälte der Biskuit-Taler mit der Schokolade bestreichen und abkühlen lassen. Ich habe sie in den Kühlschrank gestellt:-D.

Sobald der Pudding abgekühlt ist, je 1 EL auf einen Biskuit-Taler (der nicht mit Schokoalde betrichen ist) geben. Einen Biskuit-Taler mit Schokolade leicht darauf drücken. Das mit allen Talern so machen:-). Beim ersten Taler lieber zuerst weniger Pudding drauf streichen. Ich hatte zu viel Pudding drauf, der mir dann auf der Seite rausgelaufen ist.




Mein persönlicher Fazit:

Fluffige Biskuit-Taler mit leckerer Füllung. Das Rezept für den Vanillepudding reicht für mindestens doppelt so viele Taler. Mein Liebster hat den Rest einfach gelöffelt. Oder du machst einfach doppelt so viele Taler:-).


Freitag, 17. August 2012

Vanille Panna Cotta mit Himbeersauce...

... weil es einfach lecker ist ...

Vanille-Panna-Cotta

Ich habe die Panna-Cotta etwas früher aus dem Kühlschrank geholt. MeinBruder konnte es einfach nicht abwarten:-)

Zutaten:

4 Gelatine Blätter
500 ml Sahne
40 g Zucker
1 Vanilleschote (ich nehme ganze gemahlene Vanilleschote)
Himbeeren
etwas Puderzucker

Zubereitung:

Als erstes die Gelatine Blätter 10 Minuten in kaltem Wasser aufweichen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker und der Vanilleschote in einem Topf aufkochen. Sobald die Sahnemischung kocht sofort von der heißen Herdplatte nehmen. Die Gelatine Blätter ausdrücken und unter rühren zur Sahnemischung dazugeben.

Sobald sich die Gelatine aufgelöst hat, die Sahnemischung in kleine Formen giessen. Die Panna-Cotta für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Anschließend die Panna-Cotta aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Form auf einen Teller stürzen. Die Himbeeren mit etwas Puderzucker pürieren und auf und neben die Vanille-Panna-Cotta giessen.  

FERTIG :-)






So sieht es aus, wenn die Panna-Cotta komplett
abkühlt... die Vanille sinkt:-)