Mein Leben und das Backen...

Mein Leben und das Backen...

Nicht nur das Backen alleine macht Spaß - das Gebackene mit anderen zu teilen ist die größte Freude!

Donnerstag, 15. August 2013

Heidelbeerkonfitüre mit Vanille

... zum streichen verführt!
 
Die Aufkleber finde ich so süß und habe sie mir HIER bestellt.
Keine Ahnung warum ich Frucht als Frucht nicht mag. Aber mit Zucker und verarbeitet schmeckt mir fast alles :-). Geht es Dir auch so? Daher ist Marmelade/Konfitüre die beste Art für mich was fruchtiges zu essen.

Vielleicht erinnerst Du dich noch daran, dass ich DIESES Buch hier vorgestellt habe. Dies ist nun eines der Rezepte daraus.

Zutaten:

* 1000 g Heidelbeeren
* 500 ml Orangensaft
* gemahlene Vanille nach Gefühl
* 500 g Gelierzucker 2:1


Zubereitung:

Benutzt Du Tiefkühl-Heidelbeeren, diese vorher auftauen lassen und den Saft dabei auffangen.

Die Heidelbeeren nun mit dem eventuellem Saft, dem Orangensaft, der gemahlenen Vanille und dem Gelierzucker in einen Topf geben und erstmals mit einem Kochlöffel vermischen.

Alles zusammen mit einem Stabmixer pürieren. Ich persönlich bin kein Fan von Fruchtstücken in der Marmelade, daher püriere ich sie komplett. Nach belieben kann man die Heidelbeeren auch im Ganzen lassen oder sie nur teilweise pürieren.

Die Zutaten nun unter ständigem rühren zum kochen bringen. Niemals mit dem rühren aufhören, die Marmelade neigt sonst sehr dazu zu schäumen der anzubrennen. Sobald sie kocht, etwa 3 Minuten weiterrühren und schön köcheln lassen. Nach der Zeit eine kleine Gelierprobe (ein Teelöffel Marmelade auf ein Teller geben, wenn es fest wird ist es gelungen) machen.
In 7 vorbereitete Gläser (a 200 ml) die Marmelade füllen und fest verschließen. Etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen. Danach umdrehen und komplett abkühlen lassen.


Mein persönliches Fazit:

Marmelade kochen ist wirklich das einfachste, was ich in der Küche je fabriziert habe. Ein paar Zutaten vermischen, pürieren, kochen, abfüllen und fertig. Zum verschenken optimal. Die oder der Beschenkte freut sich riesig und wird zu jedem Frühstück an dich erinnert:-).


Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Mittwoch, 14. August 2013

Hefe-Fische...

... passend als feierliche Dekoration!
 
 
Zur Kommunion vom Sohn einer Freundin durfte ich für die Tischdekoration lauter kleine Fische aus Hefe backen. Hefe ist bisher nie mein Freund gewesen und dann gleich Fische formen? Oje Oje. Aber mit Annas Rezept habe ich alles richtig gemacht! Zum Originalrezept bitte HIER klicken.

Zutaten:

* 42 g frische Hefe (1 Packung)
* 150 ml lauwarme Milch (nicht heiß)
* 150 g Zucker
* 1 Packung Vanillezucker (oder 3 TL)
* Abrieb einer Zitrone
* 400 g Mehl (gesiebt)
* 1 Ei
* 80 g weiche Butter
* 1 Eigelb (zum bestreichen)
* Rosinen


Zubereitung:

Den frischen Hefe und eine Fingerspitze Zucker in eine Schüssel bröckeln und die Hälfte (75 ml) der lauwarmen Milch dazu geben. Etwa 10 Minuten so stehen lassen. Die Hefe muss sich komplett auflösen (nicht erschrecken es schäumt etwas:-)).  

Nun alle anderen Zutaten (Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Mehl, Ei, Butter) dazugeben und mit dem Knethaken in der Küchenmaschine zu einem schönen Teig kneten lassen. Laut Anna zieht er fetzen bevor er ganz glatt wird. Und genau so war es auch :-).

Den Teig nochmal von allen Seiten leicht bemehlen und in die Schüssel zurück geben ODER eine "Peng-Schüssel" nehmen. Die habe ich mir extra für Hefeteig gekauft. Wenn der Teig fertig gegart ist, springt der Deckel auf. Keine Angst :-) er erschlägt keinen. Er geht nur einen spalt auf:-).

Ich habe in mein Spülbecken warmes (nicht heißes) Wasser gegossen und die Schüssel da rein gestellt. Dort habe ich ihn 30 Minuten gehen lassen. Und Juhuuu da war dann auch der "Yiiieeehaaaa-Moment" den Anna angekündigt hat :-). Der Hefeteig ist gewachsen... und wie! Den Teig nun nochmal kurz durchkneten und die Luft rauslassen.

Den Backofen auf 170 Grad Umluft stellen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Aus dem Teig habe ich für eine Kommunion lauter kleine Fische gemacht. Dafür habe ich Golfballgroße Stücke vom Teig abgenommen und zu einem Fisch geformt. Ich habe den Teig so dünn wie möglich gedrückt. Den der Hefeteig geht im Ofen noch auf:-).

Die Fische also auch mit Abstand auf das Backblech geben und mit dem Eigelb (vorher verquirlen) bestreichen und eine Rosine als Auge draufstecken. Um die Schuppen hinzubekommen, habe ich mit der Spitze der Schere kleine Schnitte in den Teig gemacht.

Die Fische etwa 15 bis 20 Minuten backen. Sie sollen am Ende goldbraun sein:-).

Ich habe aus dem Teig 30 Fische bekommen. Du kannst natürlich auch alles mögliche daraus formen.

So sahen Sie auf dem Tisch der Kommunion aus! Danke an R. für das Foto.

Mein persönliches Fazit:

Wie Anna schon beschreibt, ist es nicht einfach das perfekte Hefeteigrezept zu finden. Sie hat ihn gefunden! Eindeutig. Es hat beim ersten Mal direkt geklappt. Wer den Hefeteig gerne im ganzen mache möchte kann HIER bei Anna nochmal nachlesen.

Dienstag, 13. August 2013

Mini Apple Pie Tarte...

... einfach amerikanisch!

Erkennst Du die tollen Apfel-Stanzer auf der Tortenplatte?

Ja, in letzter Zeit backe ich viel von Cynthia Barcomi, ich gebe es ja zu:-). Aber das Buch Let's Bake hat einfach zu viele Rezepte die ich unbedingt essen will:-).

Zutaten:

* 200 g kalte Butter
* 55 g Pflanzenfett (Margarine)
* 375 g Mehl (gesiebt)
* 2 1/4 TL Zucker
* 1 1/2 TL Salz
* 1 Eigelb verquirlen und auf 180 ml mit Wasser auffüllen (kalt stellen)

* 5 große geschälte Äpfel
* 2-3 EL Mehl
* 50 g Zucker
* 1 TL Zitronensaft

* 1 Ei mit 1 TL Wasser vermischen zum glasieren


Zubereitung:

Für den blättrigen Teig die kalte Butter und das Pflanzenfett in kleine Stücke schneiden und in die Gefriertruhe legen.

Das Mehl, den Zucker und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Mit den Fingerspitzen die Butter und das Pflanzenfett (aus der Gefriertruhe) dazutun und verkneten. Es muss ein grob krümeliger Teig entstehen. Die kalte Ei-Wasser-Mischung dazugeben und mit einer Gabel vermischen.

Den Teig in zwei Hälften teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte möglichst schnell zu einer Scheibe formen. Das Fett sollte nicht zu warm werden, daher ist zügiges Arbeiten für die Pie wichtig. Den Teig in Klarsichtfolie packen und etwa 2 Stunden kalt stellen.

Die Äpfel in Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft mischen. Dann erst mit dem Mehl vermischen und erst danach den Zucker dazu mischen. Im Winter werde ich noch etwas Zimt dazugeben... Yummi.

Den Backofen auf 205 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Mini-Tarte-Formen musste ich nicht einfetten. Ich benutze diese HIER. Die erste Hälfte habe ich auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte ausgerollt, bis sie etwa 3 mm dick war. Dann Tarte-Form große Kreise mit einem Messer ausschnitten und in die Tarte-Form legen und an den Rand drücken. Es ist okay, wenn etwas Teig über den Rand steht. Andersrum wäre es ungeschickter.

Nun die Tarte mit der Apfel-Füllung befühlen. Befühl die Tarte großzügig. Die Äpfel neigen im Ofen nämlich zu schrumpfen:-).

Die zweite Teighälfte aus dem Kühlschrank holen und ebenfalls 3 mm dick ausrollen. Ich habe lauter kleine Äpfel mit einem kleinen Apfel-Keksausstecher ausgestochen und auf die Füllung gelegt. Ich habe dazwischen kleine Löcher gelassen, damit die Äpfel atmen können:-).

Natürlich kann man auch Streifen schneiden und ein Gitter weben, komplett zudecken oder oder oder. Es gibt etliche Möglichkeiten eine Apple Pie zu dekorieren.

Die Pies mit der Eiglasur (1 Ei und 1 TL Wasser) bestreichen und für etwa 25 Minuten backen. Sie müssen/sollen eine goldbraune Farbe annehmen. Nach etwa 15 Minuten mal in den Ofen schauen. Wenn sie da schon zu dunkel werden, mit Backpapier abdecken.


Mein persönliches Fazit:

Lecker. Lecker. Lecker. Es war die erste Pie die ich gebacken habe und die zweite Pie die ich je gegessen habe:-). Nicht zu süß und genau richtig zum Kaffee. Eine Pie ist sogar nach Ulm zu Prinz Leinad gewandert:-)


Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Montag, 12. August 2013

White Chocolate Chip Cookies...

ala Cynthia Barcomi!
 
Habe ich schon erzählt, wie sehr ich ihre Bücher liebe? Langsam werde ich ein richtiger Fan von der amerikanischen Backwelt. Manche Rezepte beinhalten echt viel Zucker... aber diese Sünde muss ab und zu einfach drin sein:-). Das Rezept für die Cookies habe ich aus ihrem Buch Let's Bake.

Zutaten:

* 300 g Mehl
* 125 g Speisestärke
* 1 TL Natron
* 1 TL Backpulver
* 1 TL Salz

* 250 g weiche Butter
* 220 g Muscovado-Zucker
* 170 g Zucker
* 2 Eier
* 1 TL Vanilleextrakt

* 400 g gehackte weiße Schokolade
* 125 g grob gehackte Macadamianüsse

Das Rezept reicht für etwa 40 Cookies mit einem Durchmesser von 10 Zentimeter.


Zubereitung:

Das Mehl, die Stärke, den Natron, den Backpulver und das Salz in eine Schüssel sieben.

Mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer, die Butter, den Muscovado-Zucker und den Zucker solange rühren bis eine cremige, helle Masse entsteht. Weiter rühren und nach und nach die zwei Eier dazugeben. Anschließend den Vanilleextrakt einrühren.

Wenn alles verrührt ist, die Küchenmaschine oder den Mixer runterschalten und die Mehlmischung einrühren lassen. Nur kurz, also solange bis alle Zutaten nass sind.

Die gehackte weiße Schokolade und die gehackten Macadamianüsse mit einem Teigschaber oder ähnlichem unterrühren. 

Den Teig nun mit Klarsichtfolie bedecken und solange in den Kühlschrank stellen, bis der Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze eingestellt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Esslöffelweise Teig darauf verteilen. Achtet auf Abstand. Den die Cookies gehen schön in die breite. Vielleicht neun Esslöffelklekse pro Blech.

Die Cookies etwa 12 - 15 Minuten backen lassen. Am Ende sollen Sie eine goldbraune Farbe erreichen.

Die fertigen Cookies auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und genießen. Sie heben in einer Blechdose mindestens zwei Wochen.

Mit Casa di Falcone kann man sie auch toll verpacken und verschenken.

Mein persönliches Fazit:

Mir schmecken Sie! Beim nächsten Mal werde ich nur den Zucker etwas reduzieren. Da ich die Nüsse wirklich nur grob gehackt habe, schmeckt man die Nüsse wirklich raus. Für weiße Schokoladen-Fans wie mich ist es ein tolles Cookie Rezept das ruck zuck gebacken ist.


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Sonntag, 11. August 2013

Traumstücke...


Beim Food-Photographie-Workshop von Marylicious hat die liebe Nancy von samtundsahne die leckeren Traumstücke gebacken. Da habe ich ihr direkt versprochen, sie nachzubacken. Das habe ich nun getan und meiner Familie eine kleine Überraschung gemacht. 

Freitag, 9. August 2013

Frage-Foto-Freitag...



Kalenderwoche 32 - Meine # 1




Bei Claudia von Selezione und einigen anderen Blogger-Kolleginnen habe ich schon oft den Frage-Foto-Freitag verfolgt. JETZT mache ich auch endlich mit :-). Wie es genau funktioniert kannst Du hier bei Ohhh... Mhhh... lesen. Sie hat es in die Welt gerufen und stellt jeden Freitag neue Fragen. Ich werde versuchen, jeden Freitag mitzumachen, den ich finde es total aufregend mit Fotos auf Fragen zu antworten:

1.) Ich lese...

... natürlich ein neues Backbuch. Heute ist es passend zum Frage-Foto-Freitag in meinem Briefkasten geflattert. Das neue "Vegan Backen von GU". Sobald ich daraus gebacken habe, werde ich darüber eine Rezension schreiben.


2.) Ich empfehle...

... Casa di Falcone! Und zwar von ganzen Herzen <3. Seit ich blogge bestelle ich dort und ich habe nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil. Bei Anna und Ihrem Team ist der Kunde mehr als nur König (in meinem Fall Königin :-)).


3.) Ich trage...

... eine Ritter Sport iPhone Hülle. Was passt besser zu einem Schokofreak wie mir :-).


4.) Ich trau mich...

... vom 6. Stock runterzuschauen. Wenn unten alles so grün ist, sieht es gar nicht so hoch aus.


5.) Ich lache über...

... meine Mama, wie sie Schwäbische Spätzle macht. Ein richtiger Schwabe schabt:-). Da wir ja nur Neigschmeckte Schwaben sind, ist es irgendwie erlaubt zu schummeln.

Cookie-Backmischung: Triple-Chocolate-Chip-Cookies

... zum Selbermachen und Verschenken!


Was schenkt man einer Frau zum Geburtstag, die schon alles hat? Die gerne backt? Die zwei Männer zu Hause hat, die gerne naschen? GENAU! Eine ganz einfach selbstgemachte Cookie-Backmischung.

Zutaten für die Backmischung:

* 150 g gesiebtes Mehl
* 1 TL Backpulver
* 1/4 TL Salz
* 1/4 TL gemahlene Vanille
* 90 g brauner Zucker
* 90 g weißer Zucker
* 50 g gemahlene Mandeln (oder andere Nüsse)
* 60 g weiße Schokodrops
* 60 g Zartbitterschokodrops
* 60 g Vollmilchschokodrops

Befühlen:

Genau nach der Reihenfolge, wie ich die Zutaten aufgelistet habe, die Zutaten in eine Flasche füllen. Die Flasche sollte mindestens 750 ml Füllmenge haben. Nach jeder Zutat, die Flasche leicht auf die Arbeitsplatte klopfen. So schichtet es sich gleichmäßig. Ein Trichter ist dabei sehr hilfreich.

Und schon ist das Geschenk fast fertig. Nur noch schön verpacken und an eine liebe Person schenken. Ich habe diesen Stempel, diesen Anhänger und dieses Band benutzt.


Zutaten, die die Beschenkte dazugeben muss:

* 175 g Butter
* 1 Ei (Größe L)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter schaumig schlagen und anschließend das Ei dazugeben und weiterrühren.

Nun die Backmischung dazugeben und zu einem Teig verrühren.

Mit einem Teelöffel gleichgroße Häufchen auf das Backblech geben. Achtet darauf abstand zu halten. Die Cookies gehen auf:-). Es ergibt etwa 30 bis 35 leckere Cookies.

Die Cookies etwa 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Damit die Beschenkte auch wusste, was drin ist und was sie zu tun hat, habe ich es auf diese Rezeptkarte geschrieben und mit dazu gepackt. Oben links war Platz für ein passenden Stempel :-).


Mein persönliches Fazit:

Das beste Lob das Frau hören kann: "Wo kann man das kaufen". Wenn mein selbstgemachtes Geschenk gekauft aussieht habe ich doch irgendwas richtig gemacht. Juhuu. Ich glaube ich werde nie mehr was anderes verschenken als selbst gemachte Backmischungen:-).


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