Karens Backwahn

Karens Backwahn

Nicht nur das Backen alleine macht Spaß - das Gebackene mit anderen zu teilen ist die größte Freude!

Freitag, 30. August 2013

Himbeer-Schoko-Sponge mit Himbeer-Topping...

... Schokolade und Frucht vereint!
Das Buch 130 Gramm Liebeist eine der besten Anschaffungen gewesen. Bisher habe ich schon einige Rezepte daraus probiert und sie sind immer herrlich geworden. Den Pudding für die Toppings kann man ganz einfach selber machen. Schluss mit der Buttercreme... ich schwöre nun auf Mascarpone :-)

Zutaten für 24 Minis:

* 130 g Zartbitterkuvertüre
* 3 Eigelb (Größe M)
* 3 Eiweiß (Größe M)
* 130 g feiner Zucker
* 130 g Butter (zimmerwarm)
* 130 g Weizenmehl (gesiebt)
* etwa 48 Himbeeren

Zutaten für das Himbeerpudding:

* 120 ml Himbeer-Sirup
* 110 ml Schlagsahne
* 35 g feiner Zucker
* 25 g Speisestärke
* 1 Eigelb

Zutaten für das Topping:

* 120 g Himbeeren
* 150 g Himbeerpudding
* 60 g Puderzucker
* 320 g Mascarpone
* 250 g Speisequark


Zubereitung der Muffins:

Die Zartbitterschokolade im Backofen bei 80 Grad in einer hitzefesten Schale schmelzen lassen.

Dann den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein 24er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Das Eiweiß mit dem halben Zucker (65 g) zu Eischnee schlagen und beiseite stellen.

In einer zweiten Schüssel die Butter etwa 2 Minuten auf der höchsten Stufe hellgelb mixen. Die geschmolzene Zartbitterschokolade dazugeben und eine weitere Minute mixen bis die Zartbitterschokolade kalt ist.

Nach und nach nun das Eigelb und den restlichen Zucker (65 g) dazu mixen.

Das Mehl etwa 30 Sekunden zur Schoko-Eigelb-Masse dazu mischen. Danach das Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.

Den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen (jedoch nicht mehr als 3/4 voll) und jeweils 2 Himbeeren darauf legen oder reindrücken.

Die Muffins müssen etwa 15 bis 20 Minuten backen. Stichprobe nicht vergessen. Die Mini-Muffins auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann das Topping vorbereitet werden:

Für den Himbeerpudding den Zucker, die Schlagsahne und 50 ml vom Himbeer-Sirup in einem Topf aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Die restlichen 70 ml Himbeer-Sirup, die Speisestärke und das Eigelb mit einer Gabel verrühren. Es sollten sich keine klumpen bilden. Diese Mischung zur kochenden Himbeer-Sirup Masse gießen, dabei kräftig rühren und von der heißen Herdplatte nehmen. Damit ja nichts anbrennt, niemals mit dem rühren aufhören.  

Den Pudding am besten 24 Stunden vorher vorbereiten. Aber ich habe es auch schon mal nur für paar Stunden im Kühlschrank gehabt und es war genauso gut:-).

Das Topping zubereiten:

Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb lassen. Wem die Kerne nichts ausmacht, kann das auch bleiben lassen. Wenn Du Tiefkühlhimbeeren benutzt, vorher das Wasser abgießen. Sonst wird das Topping nicht fest genug.

Den kalten Himbeerpudding etwa 30 Sekunden auf mittlerer Stufe cremig mixen. Anschließend das Himbeerpüree und den Puderzucker dazu mischen und nochmal 30 Sekunden mixen. Zu guter Letzt die Speisestärke und das Mascarpone für 20 Sekunden dazu mixen. Halte die Sekunden wirklich ein. Wenn Du zu viel mixt, wird das Topping zu flüssig.

Das Topping in ein Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die abgekühlten Muffins dressieren.

Mein persönliches Fazit:

Es klingt aufwendiger als es ist. Ich finde die Rezepte aus 130 Gramm Liebeso toll, weil man wirklich alles selber macht. Vor allem den Pudding. Lecker. Man sollte ihn zwar immer einen Tag vorher zubereiten, aber wenn es schnell gehen muss reichen auf ein paar Stündchen.


Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Mittwoch, 28. August 2013

{Gastbeitrag} Scones

Liebe Leser von Karens Backwahn,

ich heiße Maria und blogge unter Marylicious über die süßen (und herzhaften) Seiten des Lebens.

Kennt ihr das? Ihr habt endlich Urlaub, seid aber schon wieder so verplant, dass ihr zu nichts kommt? Bei mir ist das jedes Jahr so. Ich der lieben Karen versprochen etwas Leckeres für euch zu backen und ich es ihr sogar noch vor ein paar Tagen bestätigt: „Ach… das schaffe ich schon noch!“. Natürlich hat wieder die Zeit gefehlt, geht es nicht jedem so? Ich wollte mein Versprechen aber nicht brechen, also habe ich mich heute Morgen um 7.00 in die Küche gestellt um ein paar Scones für meine Familie zum Frühstück zu backen.
 
 

Scones

1 Apfel

90 g Früchtemüsli

90 ml Buttermilch

1 Ei

250 g Mehl

50 g Zucker

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

Eine Prise Salz

125 g Butter

 
Alle Zutaten kalt aus dem Kühlschrank verarbeiten und schnell arbeiten, der Teig darf nicht gründlich durchgeknetet werden!

Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Butter würfeln. Ei und Buttermilch verquirlen. Apfel in kleine Streifen schneiden und mit dem Müsli vermischen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz mischen. Die Butter grobkrümelig unter den Teig reiben. Die Eimischung kurz mit einem Teigscharber unterheben. Zuletzt kommt die Apfel-Müsli-mischung dazu. Zu einer Teigplatte verarbeiten und mit einem scharfen Messer in 8 gleichgroße Kuchenstücke teilen. Im heißen Ofen für 15 Minuten backen, bis die Scones an Farbe gewonnen haben. Vor dem Servieren mindestens 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 
Lasst es euch gut gehen!

Liebe Grüße,

Maria von Marylicious

(Die Rezept-Idee ist aus der aktuellen Lecker Bakery Vol. 4. Ein Rezept der tollen Bäckerin Cynthia Barcomi)
 
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Liebe Maria, vielen lieben Dank, dass Du so zeitig aufgestanden bist um diese leckeren Scones zu backen damit es noch für den Beitrag reicht :-).
 
Also ich möchte da direkt reinbeißen und wie geht es Dir? Möchtest Du mehr über Maria lesen und erfahren, findest Du sie dort:
 
http://pinterest.com/maryliciousblog/

P.S. Du findest Marias Bilder toll und möchtest wissen wie man das so toll hinbekommt? Sie veranstaltet Food-Photo-Workshops, mehr Infos bekommst du HIER. Ich habe dran teilgenommen und kenne nun einige Funktionen mehr an meiner Kamera:-).

Sonntag, 25. August 2013

{Gastbeitrag} Piña Colada Cupcakes

Hallihallo ihr lieben Leser von Karens Backwahn!

Ich darf Karen heute hier vertreten, während sie im Urlaub ist – ich bin Assata und blogge normalerweise auf Neulich im Leben (http://neulich-im-leben.blogspot.de/) über alles, was glücklich macht (und das ist meistens süß :-)). Passend zu Karens Urlaub bringe ich euch ein sommerliches Rezept mit: Piña Colada Cupcakes! Dafür habe ich Muffins mit Ananas und Kokos gebacken (wer möchte, kann auch noch einen Schuss Rum dazu geben) und sie mit einer leckeren Mascarpone-Creme getoppt. Für das ultimative „Cuptail“-Erlebnis ist natürlich die Deko aus Kokosflocken, Ananas und einem Strohhalm unerlässlich.

Für 12 Muffins (Rezept inspiriert von http://www.lecker.de/)

150 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
300 g Mehl
50 g Kokosflocken
3 TL Backpulver
200 g Ananasstücke aus der Dose + 5 EL Saft

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Kokosflocken und Backpulver vermischen und ebenfalls dazugeben, außerdem 5 EL Ananassaft. Alles verrühren. Zum Schluss die Ananasstücke unterheben. Den Teig in die Förmchen geben und im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für das Topping (Rezept von hier: http://dreierlei-liebelei.blogspot.de/) 100 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. 200 g Sahne steif schlagen. Die Schokolade mit 125 g Mascarpone verrühren und die Sahne unterheben. Auf die Muffins geben. (Mir gefällt es hier besser, kein „perfektes“ Topping aufzuspritzen…) Nach Lust und Laune dekorieren.



Ich wünsche euch allen noch einen wunderbaren Sommer und freue mich, wenn der eine oder andere mal bei mir vorbeischaut. Lasst es euch gut gehen! Dir, liebe Karen, herzlichen Dank dass du mich auf deinen Blog eingeladen hast – ich hoffe du hast einen tollen Urlaub <3

Eure Assata


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Liebe Assata, danke das Du so kurzfristig diese tollen Urlaubsfeeling-Cupcakes für meinen Blog gebacken hast. Da ich dich persönlich kenne, finde ich es umso schöner.

Wer mehr über Assata und ihrem Blog "Neulich im Leben"  lesen und erfahren will, kann sie hier überall besuchen: 

http://www.neulich-im-leben.blogspot.de/
https://www.facebook.com/pages/Neulich-im-Leben/283609505103821
http://pinterest.com/astilein/
http://www.bloglovin.com/blog/4880373

Freitag, 23. August 2013

Frage-Foto-Freitag...



Kalenderwoche 34 - Meine # 3




Wieder freue ich mich, dabei zu sein. Möchtest Du die anderen Antworten sehen findest Du sie hier bei Ohhh... Mhhh... Diesmal mit sonnigen Fotos aus der Adria...

1.) Was hast du gerade immer dabei?


... meine Sonnenbrille und meinen Eulen-Geldbeutel! In lila, ist die nicht süß :-)

2.) Was hat dich berührt?

... das sich diese süße Nichte von mir hat fotografieren lassen. Es sind super Bilder geworden. Natürlich habe ich sie mit Absicht unerkennbar gemacht.

3.) Was schmeckt dir gerade besonders gut?


... Gelato! Ganz klar. Dieser Eisladen hat dieses Jahr neu aufgemacht und macht das beste Cookie- und Nuss-Gelato!

4.) Möchtest du allen empfehlen?
... schreibt Postkarten aus dem Urlaub. Das Leben ist so schon zu sehr Netzgesteuert. Da freut man sich doch über eine nette Post im Briefkasten.

5.) Worauf freust du dich dieses Wochenende am besonders?

... auf Tequila Bum Bum ohne Ende :-).

Donnerstag, 22. August 2013

{Gastbeitrag} Birne im Schokomantel

Hallo liebe Leser,
 
während sich Karen sich in der Sommerpause hoffentlich gut erholt darf ich heute für euch einen Gastbeitrag schreiben. 
 

Wer ich bin? Ich heiße Melanie und schreibe auf meinem Blog Detailliebe 
über die Themen Food, DIY, Fashion und Photography. 
 

Ausgesucht habe ich mir für euch ein leckeres Rezept für einen Schokoladenkuchen mit Birnen. Das Rezept stammt aus dem Buch Anni backt in Münster - und da ich auch aus Münster komme passt das ja ganz gut ;).


 
Rezept Birne im Schokomantel:
 
Zutaten
 
ca. 7 kleine Birnen
50g Zucker
1 EL Zitronensaft
200g Blockschokolade
200g Butter
150g Zucker
1 Päckchen Schokoladenpuddingpulver (zum kochen)
5 Eier
200g Mehl
1 Päckchen Backpulver
etwas Puderzucker

 

 
Zubereitung
 
Die Birnen mit einem Apfelstecher unten vom Gehäuse befreien.
Birnen schälen.
1 Liter Wasser mit 50g Zucker und Zitronensaft aufkochen.
Die Birnen ca. 15 Minuten in dem Wasser bei kleiner Hitze kochen.
Schokolade schmelzen, mit Zucker und Butter cremig rühren.
Die Eier nach und nach zugeben.
Mehl und Backpulver mischen und langsam zugeben.
Den Teig in eine gefettete Form geben, die Birnen auf den Teig drücken,
bei 180° ca. 65 Minuten backen.
Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.



 

 
Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen.
Wer den Kuchen nachbackt darf mir gerne davon berichten! :)

Liebe Grüße, Melanie


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Liebe Melanie, danke das Du Gast auf meine Blog warst.

Da ich ja total auf Schokolade abfahre, hast Du mit dem Kuchen noch ein paar mehr Pluspunkte :-). LECKER!

Ich freue mich schon sehr, über deinen Beitrag zum Wanderbuch 2013/2014.


Wer mehr von Melanie lesen und erfahren will, kann sie hier überall finden:

https://www.facebook.com/pages/Detailliebe/298659390244590?ref=
http://blogdetailliebe.blogspot.de
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Dienstag, 20. August 2013

Schokoladen-Kirsch-Biscuits...

... aus der Lecker Bakery Vol. 4!
 
Diese Zeitschrift ist eindeutig meine Lieblings-Back-Zeitschrift. Schon Wochen vorher werde ich ganz aufgeregt. Als ich dann noch gelesen habe, dass Rezepte von Cynthia Barcomi darin enthalten sind bin ich total durchgedreht. Ich liebe Sie einfach!

Ganz klar habe ich mich für die Schokoladen-Kirsch-Biscuits entschieden. Frucht und Schokolade sind für mich ein Traum... es war ein genial-leckeres Reiseproviant.


Dieses Rezept werde ich bei Maria (Ich bin dann mal kurz in der Küche) einreichen. Sie sammelt bei jeder Ausgabe alle nachgebackenen Rezepte. Geniale Idee, bist Du auch dabei?

Zutaten:

* 100 g Zartbitterschokolade
* 85 g getrocknete Kirschen
* 1 Bio-Orange (die Schale, Zesten)
* 150 ml kalte Buttermilch
* 1 TL Vanilleextrakt
* 200 g Mehl (gesiebt)
* 80 g Speisestärke
* 35 g Vollrohrzucker (Muscovado)
* 1 TL Backpulver
* 1/2 TL Natron
* 1/2 TL Salz
* 125 g kalte Butter (in Würfel)


Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Bei mir haben alle 8 Biscuits auf ein Blech gepasst.

Die Zartbitterschokolade und die getrockneten Kirschen grob hacken und vermischen.

Die Bio-Orange mit heißem Wasser abspülen und die Schale abreiben. Diese Orangenzesten mit der Buttermilch und dem Vanilleextrakt vermischen.

In einer Schüssel das Mehl, die Speisestärke, den Zucker, das Backpulver, das Natron und das Salz zusammenführen und vermischen.

Die kalte Butter (sie muss wirklich kalt sein. Sollte es ziemlich warm in der Küche sein, dann gib die Butter am besten vor der Verarbeitung noch in die Gefriertruhe.) zur Mehlmischung geben und mit den Fingerspitzen so verreiben, dass es eine grob krümelige Teigmasse ergibt. Dabei wirklich schnell arbeiten, die Butter sollte nicht zu warm werden.

Nun die Buttermilch-Mischung kurz dazu mischen und anschließend direkt die Schoko-Kirsch-Mischung dazugeben und nur so lange weiter mischen bis es einen Teig ergibt.

Die Teigmasse auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und etwa 1,5 cm dick ausrollen oder ausklopfen:-). Ich habe ihn mit der Handfläche zurechtgerollt. Laut Rezept sollte der Teig sollte ziemlich trocken sein. Das war bei mir nicht so. Vielleicht war meine Butter einfach schon zu weich. Es hat aber trotzdem noch super geklappt. Habe einfach etwas mehr Mehl darauf verteilt damit meine Hände nicht verkleben. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, den Teig nochmal kurz in den Kühlschrank stellen.

Als Ausstecher habe ich mich für Herzen und Enten entschieden. Die Ente habe ich bei meinem Besuch in München bei American Heritage ergattert:-). Die Biscuits ganz dicht aneinander ausstechen und auf das Blech legen. Wenn Du die Form leicht hin und her bewegst, kannst Du so die Form besser lösen.

Die Biscuits etwa 15 Minuten backen bis sie eine Farbe annehmen. Ich habe sie bei mir etwa 18 Minuten drin gelassen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Danach kannst Du sie direkt verspeisen, als Proviant einpacken oder verschenken.


Mein persönliches Fazit:

Ich habe es als Reiseproviant mitgenommen und bin begeistert. Wer hat den schon Lust vor einer Reise groß die Küche zu versauen. Also ich nicht:-). Die Biscuits gingen auch super schnell, somit ist auch noch an der Zeit was gespart.

Die angegeben Menge von 8 Stück ist ganz genau aufgegangen. Das hatte ich fast noch nie, das ein Rezept genau die Menge abwirft, die dran steht. Herrlich.

Cynthia Barcomi hat mir mal wieder ein Sucht-Rezept beschaffen:-).


Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.

Sonntag, 18. August 2013

{Gastbeitrag} Pfirsich Pull-Apart Bread

 
Ich schließe die Tür auf.
"Hallo? Ist da jemand?"
Ah, da ist tatsächlich jemand!


Hallo, ich bin Maja von moey's kitchen und ich bin eure Aushilfskraft für heute.
Die liebe Karen lässt es sich in der Sommerpause gut gehen und hat sich ein paar Aushilfsblogger gesucht, die dafür sorgen, dass ihr Backwahn-Blog keinen Staub ansetzt.
 
Bis jetzt ist noch alles sauber. Und ich darf direkt den Anfang machen.
Also setzt euch hin, lehnt euch zurück und genießt das, was ich euch in hoffentlich würdiger Vertretung gleich auftischen werde. Haltet die Gabeln bereit!

Es ist Urlaubszeit und ich bin ein bisschen neidisch, dass ich zu Hause bleiben muss. So langsam bin ich auch wirklich ferienreif, aber erst mal habe ich hier noch einen Job zu erledigen.
 
Und was die Karen kann, dass können wir doch schon lange, oder? Holen wir uns den Urlaub einfach nach Hause!
 
Momentan ist die Zeit der reifen Sommerfrüchte - endlich gibt es aromatisches Stein- und Kernobst wie Kirschen, Pfirsiche und Nektarinen, reife Birnen und auch die ersten Zwetschgen und Pflaumen läuten den Spätsommer ein.
Fangen wir uns das ein und holen es uns auf den Teller!

Faltenbrote oder auch Ziehharmonika-Brote oder eben auf Englisch "Pull-Apart Breads" sind momentan in aller Munde: Sei es in herzhafter Form mit Knoblauch oder Pesto zum Grillen oder eben in süßer Form mit Zimt und Zucker oder Obst.


Schon lange geistert dieses Gebäck vor meinem inneren Auge herum und deswegen wurde es höchste Zeit dem Mysterium auf den Grund zu gehen.
Und um die Antwort schon mal vorweg zu nehmen:

das Ergebnis ist F A N T A S T I S C H!
 
So unglaublich lecker, aromatisch, süß saftig und klebrig - ein wahrer Kuchengenuss.

Die Zubereitung wirkt etwas trickreich, ist aber eigentlich ziemlich unproblematisch und das Pull-Apart Bread darf ruhig etwas rustikal aussehen.
Es dauert nur etwas: der Hefeteig muss zweimal aufgehen und das kostet Zeit. Das süße Brot ist also nicht unbedingt etwas für den spontanen Kaffeebesuch oder das Sonntagsfrühstück.


Ich bin zufällig über diese Idee gestolpert als ich mich mal wieder meine amerikanischen Lieblings-Foodblogs durchstöbert habe. Und so habe ich mich für die köstliche Kombination aus saftig-süßen Pfirsichen, brauner Butter und Zimt-Zucker entschieden - und diese Kombination ist wirklich unschlagbar!
Eine ganz klare Nachbackempfehlung für die Zeit von Karens Abwesenheit.
 


Pfirsich Pull-Apart Bread (oder auch: Pfirsich-Faltenbrot)
nach einer Inspiration durch the craving chronicles

Für den Hefeteig:
 
300 g Weizenmehl Typ 405 (ggf. etwas mehr bereithalten)
50 g normaler Raffinade-Zucker
1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
1/2 Tl Salz
75 g weiche Butter
50 ml Milch
50 ml kaltes Wasser
2 Eier (Größe M)
etwas weiche Butter und Mehl für die Form

Für die Füllung:
 
2 große reife Pfirsiche (oder 3-4 Weinbergpfirsiche bzw. Wildpfirsiche)
100 g brauner Zucker
1 Tl Zimtpulver
50 g Butter

Für den Zuckerguss:
 
1 El Butter
100 g Puderzucker, gesiebt
4 Tl Milch


Zuerst den Hefeteig zubereiten:
 
Das Mehl zusammen mit Zucker, Hefe und Salz in eine ausreichend große Rührschüssel geben. Butter und Milch zusammen in eine hitzebeständige Schüssel geben und in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf auf dem Herd so lange erwärmen, bis die Butter schmilzt. Das kalte Wasser dazu gießen - die Flüssigkeit sollte nun etwa handwarm sein.

Milch-Butter und die beiden Eier zur trockenen Mischung geben und mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine einen geschmeidigen Hefeteig kneten. Bei mir hat es etwa 10 Minuten (!) gedauert und ich musste noch etwas Mehl hinzugeben, bis ich einen ganz glatten und elastischen Hefeteig erhalten habe, der nicht mehr klebte und sich vom Schüsselrand löste.

Den Teig zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel legen und diese mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Wenn der Teig aufgegangen ist sollte man ihn nun nochmal kurz von Hand durchkneten und ihn dann noch mal ruhen lassen. Er muss gleich ausgerollt werden und muss dafür "entspannt" sein, damit er sich nicht immer wieder zusammenzieht.

Deswegen wird jetzt erst mal die Füllung zubereitet:
 
Die Pfirsiche halbieren, entkernen, schälen und dann in feine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben. Den braunen Zucker mit dem Zimt in einer weiteren Schüssel gründlich vermischen. Die Butter in einem kleinen Topf auf höchster Stufe erhitzen (Vorsicht, Spritzgefahr!) und etwa 30 Sekunden köcheln, bis die Butter sich leicht karamellfarben bis bräunlich verfärbt und nussig duftet. Sofort vom Herd ziehen, sie darf keinesfalls verbrennen.

Nun eine ausreichend große Arbeitsfläche vorbereiten. Und damit meine ich wirklich eine Breite von mindestens 50 Zentimetern! Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Hefeteig darauf zu einem großen Rechteck von etwa 50 cm Breite und 30 cm Höhe ausrollen. Der Teig sollte dabei nicht dicker als 5 mm sein. Die braune Butter nun sorgfältig mit einem Pinsel auf dem Teig verstreichen. Ggf. bleibt etwas Butter über - die kann man vor dem Backen noch über das ganze Brot träufeln. Nun die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig über den Teig streuen und mit den Händen gleichmäßig glatt streichen.

Eine Brotbackform (eine normale Kastenform ist vermutlich etwas zu klein) mit weicher Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.

Jetzt kommt der Teil, der aus dem einfachen Hefebrot ein Pull-Apart Brot macht:
 
Mit einem Pizzaschneider wird der Teig nun vertikal in 6 etwa gleichbreite Teigstreifen geschnitten. Man fängt dann mit dem Stück ganz links an und verteilt darauf gleichmäßig 1/6 der Pfirsichwürfel. Dann legt man das Teigstück rechts daneben über die Pfirsiche und bestreut auch dieses wieder mit weiteren Pfirschwürfeln. Nun legt man noch ein drittes Teigstück darüber und bestreut auch das wieder...
 
Mit dem Pizzaschneider schneidet man nun dieses dreilagige Teigstück wieder in 5 Stücke, diesmal entsprechend horizontal. Dadurch erhält man etwa 10 x 12 cm große Teigstücke. Genauso verfährt man mit den drei weiteren Streifen von der Arbeitsfläche, bis alle Pfirsiche aufgebraucht sind und man 10 Stapel zu je drei Lagen 3 hat. Diese nimmt man jetzt vorsichtig hoch und schichtet sie Stück für Stück hochkant in die vorbereitete Backform. Herausgerutschte Pfirsiche gibt man einfach darüber und auch übrige braune Butter oder Reste vom Zucker-Zimt-Gemisch kann man jetzt noch über den Teig geben. Eine genaue bebilderte Anleitung für diesen Schritt gibt es hier: Peach, Cinnamon & Brown Butter Pull-Apart Bread.

Die Backform nun wieder mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort nochmal etwa 30 bis 45 Minuten aufgehen lassen.

Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
 
Die Frischhaltefolie von der Backform entfernen und diese auf das Rost in das untere Drittel des Ofens stellen. Das Pull-Apart Bread nun etwa 35 bis 40 Minuten backen, bis es goldbraun ist und wunderbar nach Zimt und Pfirsichen duftet. Ggf. schon mal nach 30 Minuten in den Ofen gucken und das Brot mit etwas Alufolie abdecken, falls es zu dunkel wird.

Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und die Form auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten abkühlen lassen.

In dieser Zeit den Zuckerguss vorbereiten:
 
Die Butter  in den kleinen Topf geben und wieder braun werden lassen.
Den Puderzucker in eine kleine Rührschüssel geben und die flüssige braune Butter darüber gießen - sofort mit einem Schneebesen vermischen und nach und nach die Milch unterrühren, bis eine glatte und geschmeidige Konsistenz entsteht. Das Icing darf nicht zu dünn werden, lieber etwas fester lassen.

Das Brot nun vorsichtig aus der Form lösen. Mir hat geholfen es auf ein Brettchen zu stürzen und durch kräftiges Klopfen auf den Boden der Form heraus zu befördern. Danach habe ich es ein weiteres Mal gestürzt, diesmal auf eine Servierplatte. Den Zuckerguss nun direkt gleichmäßig über dem noch warmen Kuchen verteilen und etwas fest werden lassen.
Lauwarm oder etwas ausgekühlt servieren.

Das Pfirsich-Faltenbrot schmeckt frisch gebacken am besten.
Guten Appetit!



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Liebe Maja, danke das Du so lieb warst und einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu schreiben. WOW! Du hast Dir super viel Mühe gemacht und mir einen riesen Appetit.
 

Wer mehr von Maja lesen und erfahren will, kann sie hier überall finden:

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Samstag, 17. August 2013

Bücherregal: einfach vegan

Mein Bücherregal:

- einfach vegan -
Die süße Küche
vom Schirner Verlag
 
Das Back-Buchvon Roland Rauter ist schon eine Weile auf dem Markt. Als ich erfahren habe, dass es rauskommt wollte ich es unbedingt testen. In meiner Familie gibt es eine Tante die vegan lebt, sowie eine Freundin, deshalb hat das Thema angefangen mich zu interessieren. Die liebe Kalinka von Kalinkas Kitchen hat mir ebenso viel geholfen, was das Thema angeht. Es ist gar nicht so schwer, wenn man weiß auf was man achten und gucken soll.

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, das eine für mich sehr hilfreiche Sortierung hat:

* Kleingebäck
* Kuchen & Torten
* Süße Hauptspeisen
* Nachspeisen
* Pudding, Eis & Creme
* Anhang

Diese Sortierung macht es wirklich einfach das passende zu einem Anlass zu finden. Einfach mal was andres, was ich sehr nett finde.

Jedes Rezept wird von einem Foto begleitet. Das ist mir persönlich immer sehr wichtig. So kann ich sehen wie es hätte ausschauen müssen und ob ich es annährend so gut hinbekomme wie der Autor:-).

Im Anhang findet man z. B. Tipps bei Backfehlern, Maßeinheiten und Fachbegriffe. Ganz am Ende befindet sich das berühmte Rezeptregister von A-Z.

Die Zutaten für die Rezepte aus "einfach vegan" bekommt man wirklich im normalen Handel. Das heißt kein rumrennen und rumstöbern in Onlineshops.

Ausprobiert habe ich aus dem Buch folgende Rezepte:

* Schokoladenmuffins


* Schokoladenpudding mit Kokosschaum


Ja, es ist sehr Schokoladenhaltig ausgefallen:-). Aber wer mich kennt, weiß das das nichts neues ist. Alles ist prima gelungen.

Fakten zum Buch:

Verlag:          Schirner Verlag

Erschienen:   09. Oktober 2012
Buchseiten:   232  Seiten
ISBN:             978-3843410816
Preis:             19,95 € (Deutschland)


Dir gefällt meine Buchbeschreibung? HIERkannst Du dir das Buch gerne bestellen.

Das Buch wurde mir vom Schirner Verlag kostenfrei zur Rezension zur Verfügung gestellt um über meine persönliche Meinung zu berichten. Der Bericht entspricht meinem persönlichen empfinden und wurde nicht gekauft!

Freitag, 16. August 2013

Frage-Foto-Freitag...



 Kalenderwoche 33 - Meine # 2




Die Fotos aus meinem # 1 Frage-Foto-Freitag finde ich grauenvoll. Da ich habe unbedingt endlich mitmachen wollte, bin ich mit den Bildern online gegangen. Diesmal bin ich zufrieden und hoffe Du hast auch Spaß daran.

Bei Ohhh... Mhhh... kannst Du sehen, wer noch so alles mitmacht.

1.) A wie...


... Abendsonne! Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, habe ich noch das Vergnügen und darf die Sonne dabei beobachten, wie sie untergeht. Herrlich, oder?

2.) B wie...


... backen! Klar, das mache ich am liebsten in meiner Freizeit. Naschen dürfen dann alle mit. Verschenken gehört für mich dazu.

3.) C wie...


... Cynthia Barcomi! Sie gehört gerade zu meiner liebsten Backbuchautorin. Sie hat für meinen Geschmack, das leckerste Brownie-Rezept. Mein nächstes Rezept das ich von ihr backe, ist gerade in der Lecker Bakery Vol. 4 zu lesen.

4.) D wie...


... Danke! Und zwar an die liebe Nancy. Bei unserem Treffen hat sie mir super leckere Schoko-Cookies geschenkt. Super süß verpackt, nicht wahr?

5.) E wie...


... Espresso! Jeder Schluck aus der Tasse erinnert mich an unsere Urlaube in Italien. Einfach ein herrliches Land mit einem herrlichen Getränk.

Donnerstag, 15. August 2013

Heidelbeerkonfitüre mit Vanille

... zum streichen verführt!
 
Die Aufkleber finde ich so süß und habe sie mir HIER bestellt.
Keine Ahnung warum ich Frucht als Frucht nicht mag. Aber mit Zucker und verarbeitet schmeckt mir fast alles :-). Geht es Dir auch so? Daher ist Marmelade/Konfitüre die beste Art für mich was fruchtiges zu essen.

Vielleicht erinnerst Du dich noch daran, dass ich DIESES Buch hier vorgestellt habe. Dies ist nun eines der Rezepte daraus.

Zutaten:

* 1000 g Heidelbeeren
* 500 ml Orangensaft
* gemahlene Vanille nach Gefühl
* 500 g Gelierzucker 2:1


Zubereitung:

Benutzt Du Tiefkühl-Heidelbeeren, diese vorher auftauen lassen und den Saft dabei auffangen.

Die Heidelbeeren nun mit dem eventuellem Saft, dem Orangensaft, der gemahlenen Vanille und dem Gelierzucker in einen Topf geben und erstmals mit einem Kochlöffel vermischen.

Alles zusammen mit einem Stabmixer pürieren. Ich persönlich bin kein Fan von Fruchtstücken in der Marmelade, daher püriere ich sie komplett. Nach belieben kann man die Heidelbeeren auch im Ganzen lassen oder sie nur teilweise pürieren.

Die Zutaten nun unter ständigem rühren zum kochen bringen. Niemals mit dem rühren aufhören, die Marmelade neigt sonst sehr dazu zu schäumen der anzubrennen. Sobald sie kocht, etwa 3 Minuten weiterrühren und schön köcheln lassen. Nach der Zeit eine kleine Gelierprobe (ein Teelöffel Marmelade auf ein Teller geben, wenn es fest wird ist es gelungen) machen.
In 7 vorbereitete Gläser (a 200 ml) die Marmelade füllen und fest verschließen. Etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen. Danach umdrehen und komplett abkühlen lassen.


Mein persönliches Fazit:

Marmelade kochen ist wirklich das einfachste, was ich in der Küche je fabriziert habe. Ein paar Zutaten vermischen, pürieren, kochen, abfüllen und fertig. Zum verschenken optimal. Die oder der Beschenkte freut sich riesig und wird zu jedem Frühstück an dich erinnert:-).


Info: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen weitergebe.